Am Sonntag Morgen legten 20 Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau die Prüfung vom Modul 1/2-Lehrgang, dem ersten Grundlehrgang in der Feuerwehr, ab.
Nach einem schriftlichen Test galt es in der praktischen Prüfung das Können zum Thema tragbare Leitern, Knoten und Stiche, sowie im dreifachen Löschangriff unter Beweis zu stellen.

Der Lehrgang unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Thomas Hoffmann und Hauptbrandmeister Jochen Graab zeigte, dass das in den letzten Wochen erlernte sitzt und die Wehrleute nun bereit für den Einsatz sind.
Die Urkunden wurden von Bürgermeister Michael Stock überreicht. Dieser sprach großen Dank für das Engagement der Nachwuchskräfte aus und dankte vor allem auch für die Bereitschaft, so viel Einsatz und Fortbildung für ein Hobby aufzubringen.
Lehrgangsleiter und stellvertretender Wehrleiter Thomas Hoffmann lobte den Lehrgang für seinen guten Zusammenhalt und dankte auch den Ausbildern für ihre Zeit und die Bereitschaft, die Feuerwehrleute von Morgen auszubilden.

Am Lehrgang nahmen teil: Johannes Boß (Löschgruppe Rath-Anhoven); Hendrik Botz, Mike Wobig (Löschgruppe Merbeck); Jan Eich, Vincent Gellissen, Felix Heldens, Nils Henkel, Lukas Klomp, Heinrich Leib, Steven Paudler (Löschgruppe Klinkum); Linus Kamps, Cristos Tsomakos, Sebastian Vieth (Löschgruppe Arsbeck); Nico Krausewitz, Joe Underwood (Löschgruppe Wildenrath); Gina Pollmanns, Hubert Schwarz (Löschgruppe Tüschenbroich); Martin Rickert (Löschgruppe Rickelrath); Florian Riffert (Löschgruppe Moorshoven); Nicklas Sinzenich, Marvin Thomas (Löschzug Stadtmitte)

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Die Freiwillige Feuerwehr Wegberg freut sich über ihr neues Team für psychosoziale Unterstützung, dem PSU-Team. Nach einer Kick-Off-Veranstaltung hat diese neue Truppe nun ihren Dienst aufgenommen. Zahlreiche Untersuchungen haben ergeben, dass Menschen in Helferberufen einer besonderen Anhäufung an belastender Ereignisse ausgesetzt sind. Diese übersteigen oftmals das für einen Menschen verkraftbare Maß.

Das Gesamtziel des PSU-Teams ist es, psychischen Traumatisierungen vorzubeugen, psychischen Reaktionen bei akutem Auftreten effektiv zu begegnen und Unterstützung in der Bewältigung anzubieten. Die Hilfe greift vor, während und nach den Einsätzen.

In Wegberg gibt es nun mit Jörg Brocker einen PSU-Assistenten, der sich mit seinem Team bestehend aus sechs PSU-Helfern fachgerecht kümmert. Dabei steht der Mensch klar im Mittelpunkt. Die Unterstützung ist vorrangig für die Einsatzkräfte gedacht, wobei die Einheit dort hilft, wo akute Hilfe benötigt wird. 

 

Hierzu überreichte die Wählergemeinschaft „Aktiv für Wegberg“ dem PSU-Team 112 Tröstebären. Die Tröstebären sind ein nicht zu unterschätzendes Hilfsmittel, um Kinder, welche beispielsweise durch Unfallereignisse in eine schlimme Situation geraten sind, einen festen Halt im Einsatzgeschehen und danach zu geben. Jeweils zwei dieser besonders kuscheligen Bären in Feuerwehr-Einsatzkleidung befinden sich nunmehr auf jedem Einsatzfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg, um im hoffentlich nie eintretenden Einsatz bereit zu sein.

Am heutigen Sonntag, 24.03., traf sich das Presseteam der Feuerwehr Wegberg gegen 11 Uhr mit Mitgliedern der Löschgruppe Tüschenbroich im Gerätehaus.

Aktuell findet in der Ortschaft Tüschenbroich der erste Teil der im Rahmen der Mitgliederwerbung "Wegberg braucht dich" geplanten Löscheimer-Aktion statt.

Hierbei besuchen die Einsatzkräfte die Mitbürger zu Hause und machen unter anderem auf die Auswirkungen des deutschlandweiten Mitgliederrückgangs in den freiwilligen Feuerwehren aufmerksam.

Bitte, öffnen Sie den Kameraden die Türe und schenken Sie ihnen ein paar Minuten Ihrer Zeit. Vielen Dank.

Eine Fortführung der Aktion ist auch in weiteren Stadtteilen geplant!

 

Ihre Feuerwehr Wegberg 

  


+++BÜRGERINFORMATION SIRENENPROBE+++

Donnerstag, 07. März 2019, ab 10:00 Uhr


In Ergänzung zum Warntag-NRW, welcher jährlich am ersten Donnerstag im September stattfindet, wird es künftig auch jährlich am ersten Donnerstag im März einen landesweiten Probealarm der Sirenen in Nordrhein-Westfalen geben.

Dies erfolgt insbesondere, um die Bürgerinnen und Bürger (wieder) mit den Sirenensignalen des Bevölkerungsschutzes vertraut zu machen.

Der Probealarm zur Warnung der Bevölkerung erfolgt in diesem Jahr am Donnerstag, 07. März um 10:00 Uhr. Hierzu ertönt zunächst der einminütige Dauerton "Entwarnung". Es folgt nach einer kurzen Unterbrechung der auf- und abschwellende Ton zur "Warnung der Bevölkerung". Anschließend wird nach erneuter kurzer Unterbrechung ein weiteres Mal der Ton "Entwarnung" erfolgen.

Eine Warnung über die Warn-App NINA erfolgt im Rahmen des landesweiten Probealarms nicht, dies erfolgt ausschließlich an den jährlichen Warntagen im September. Rechtliche Grundlage hierfür ist der sogenannte "Warnerlass", der durch den Innenminister im vergangenen Jahr verfügt worden ist.


Wenn Sie außerhalb dieses Probealarms das Signal zur Warnung der Bevölkerung hören, gelten folgende Handlungsempfehlungen:
Ignorieren Sie das Signal niemals. Bewahren Sie Ruhe. Informieren Sie sich umgehend über den Grund der Warnung, beispielsweise über die Warn-App NINA, lokale Radiosender oder die sozialen Medien. Wählen Sie hierzu bitte nicht den Notruf, halten Sie die Leitungen frei!
Achten Sie fortlaufend auf Lautsprecherdurchsagen und leisten Sie den Anordnungen von Polizei und Feuerwehr unbedingt Folge! Suchen Sie geschlossene Räume auf. Schließen Sie Fenster und Türen und schalten Sie die Belüftung oder Klimaanlage ab.


Ihre

Freiwillige Feuerwehr Wegberg

 

  


Der Kreis Heinsberg führte kürzlich den Lehrgang ''Technische Hilfeleistung'' für Feuerwehrangehörige des Kreises durch. Aufgrund der hohen Gefahrenpotentiale legte der Kreis Heinsberg als Ausrichter, wie auch schon in den Lehrgängen zuvor, höhere Anforderungen als die geforderten 35 Stunden vom Land Nordrhein-Westfalen an diesen Lehrgang an.

Moderne Fahrzeugtechniken sorgen für verbesserten Schutz der Fahrzeuginsassen. Hierdurch konnte die Anzahl der Verkehrstoten und lebensgefährlich Verletzten in den letzten Jahrzehnten erheblich und kontinuierlich gesenkt werden. Starben laut statistischem Bundesamt im Jahr 1991 bundesweit noch 11.300 Menschen bei Verkehrsunfällen, waren im Jahr 2017 nur 3.177 Todesfälle zu beklagen, obwohl die Anzahl an Fahrzeugen und somit auch der Verkehr stetig steigt.
Auch die Anzahl der nach Verkehrsunfällen eingeklemmten Personen sinkt aufgrund der modernen Sicherheitstechnologien weiter. Die modernen Sicherheitstechnologien bieten immer mehr Sicherheit, erschweren aber teilweise die notwendigen Arbeiten der Rettungskräfte, um die Insassen aus einem Fahrzeug zu befreien.

An zwei Tagen pro Woche, sowie an 3 Samstagen wurden die Einsatzkräfte in 52 Stunden theoretisch und praktisch auf dem Gelände des Bauhofs der Gemeinde Gangelt weitergebildet. Im diesem Lehrgang konnte Lehrgangsleiter und stellvertretender Kreisbrandmeister Günter Paulzen, 24 Teilnehmer aus dem gesamten Kreisgebiet begrüßen. "Ziel des Lehrgangs soll sein auf Kreisebene eine nahezu einheitliche Vorgehensweise anzuwenden", so Paulzen. Eine wichtige Aufgabe der Feuerwehren ist unter anderem das Retten von Personen nach einem Verkehrsunfall. Die besonderen Anforderungen die an die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst gestellt werden, sowie die notwendigen speziellen Kenntnisse von Geräten und Einsatztaktiken werden auf diesem Lehrgang vermittelt.
Inhalte dieses Lehrgangs sind dabei die rechtlichen und physikalischen Grundlagen, das Bewegen und Heben von Lasten sowie das Sichern bei Hoch- und Tiefbauunfällen. Einer der wichtigsten Schwerpunkte liegt hierbei auf der schonenden technischen Rettung aus Kraftfahrzeugen. Am Ende des Lehrgangs stand für die 24 Teilnehmer, die sich mit viel Engagement und Teamgeist in ihrer Freizeit für die Freiwilligen Feuerwehren einsetzen, die Abschlussprüfung. Diese wurde vom Kreisbrandmeister Klaus Bodden abgenommen.

Alle Teilnehmer haben den Lehrgang mit Erfolg bestanden. Nun kann das Erlernte in den Löscheinheiten umgesetzt und eingesetzt werden um freiwillig jederzeit der Bevölkerung, rund um die Uhr, das ganze Jahr über, in Notlagen zur Seite zu stehen.
Folgende Einsatzkräfte der Feuerwehr haben den Lehrgang erfolgreich abgeschlossen:
Feuerwehr Erkelenz: Luis Wallraven
Feuerwehr Gangelt: Marcel Jansen, Marius Palmen
Feuerwehr Geilenkirchen: Levin Stenner, Daniel Dewald, Marcel Hülswitt
Freiwillige Feuerwehr Heinsberg: Andreas Schulz, Bastian Drunk
Freiwillige Feuerwehr Hückelhoven: Jessica Moll, Robin Kuhnert, Yannic Gosau
Freiwillige Feuerwehr Selfkant: Ralph Timmermanns
Freiwillige Feuerwehr Übach-Palenberg: Kay Fuchs, Julian Mäntz
Freiwillige Feuerwehr Waldfeucht: Frank Küppers, Felix Rombey, Jonas van Helden, Lukas Zander
Freiwillige Feuerwehr Wassenberg: Stefan Schlösser, Lennart Minkenberg, Christoph Lemmens
Freiwillige Feuerwehr Wegberg: Marvin Michels, Thoren Quast, Lena Graab

 

  

Am Sonntag, 10. Februar, fand im Feuerwehr-Gerätehaus Wildenrath die 2. Jahreshauptversammlung der im Sommer 2017 neu gegründeten Fachgruppe „Technische Einsatzleitung“ statt.

Unter der gemeinsamen Führung von Brandoberinspektor Dirk Eßer und Oberbrandmeister Markus Beines wurden durch die rund 20-köpfige Gruppe, bestehend aus Mitgliedern der Einheiten Arsbeck, Wegberg und Wildenrath, im vergangenen Jahr rund 1400 Stunden ehrenamtliche Arbeit in Form von theoretischen und praktischen Schulungen und Ausbildungen sowie im Einsatzdienst geleistet.

Dieses ehrenamtliche Engagement leisten die Kameradinnen und Kameraden zusätzlich zu ihrer Tätigkeit in den jeweiligen Löschgruppen.


Im vergangenen Jahr wurde die Fachgruppe zu insgesamt 44 Einsätzen alarmiert. Aufgabe dieser Fachgruppe ist die Unterstützung des Einsatzleiters bei größeren Einsätzen, beispielsweise bei der Einsatzführung und -dokumentation sowie der Lagedarstellung. Außerdem stellen sie die sichere Kommunikation zwischen der Leitstelle und der Einsatzstelle sowie an der Einsatzstelle selbst sicher.
Neben der Führungsunterstützung an der Einsatzstelle wird sie auch bei der Bildung und dem Betrieb einer Feuerwehr-Einsatzzentrale bei großen Flächenlagen wie zum Beispiel bei starkem Unwettergeschehen aktiv. Hierbei arbeitet sie besonders eng mit den hauptamtlichen Kräften der Feuerwache zusammen.

Zur Vorbereitung auf größere Einsatzlagen und für überörtliche Hilfeleistungen wurden zudem Übungen mit den Informations- und Kommunikationseinheiten der Feuerwehren aus Heinsberg, Niederkrüchten und Wassenberg sowie mit den Führungseinheiten des Technischen Hilfswerks durchgeführt und die Zusammenarbeit intensiviert.


Im Januar dieses Jahres konnte dank einiger großzügiger Spenden Wegberger Firmen bereits eine neue Drohne angeschafft werden, welche dem Einsatzleiter eine schnelle, umfassende Lageübersicht „von oben“ über die Einsatzstelle bietet. Weiterhin kann diese beispielsweise auch für die Personensuche in unwegsamem Gelände oder zur Stofferkundung bei Gefahrguteinsätzen eingesetzt werden.

 

 

Am Freitag, 25. Januar 2019 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung des Löschzuges 1 der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg statt.

Pünktlich um 19:30 Uhr eröffnete der Löschzugführer Ralf Jacobs die Versammlung und begrüßte die Anwesenden Kameradinnen und Kameraden.
Im Anschluss fand eine Gedenkminute zu Ehren der verstorbenen Kameraden des Löschzug 1 statt.

Hieran anschließend wurde durch den Schriftführer Markus Beines der Jahresbericht 2018 für den Löschzug 1 verlesen:
Zum 31.12.2018 bestand der Löschzug 1 aus 92 Mitgliedern, unterteilt in 60 Kräfte des aktiven Einsatzdienstes des LZ 1 sowie der Bauhof- und Verwaltungsstaffel, 17 Mitgliedern der Alters- und Ehrenabteilung sowie 15 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr.

Insgesamt mussten im Berichtsjahr 427 Einsätze durch die verschiedenen Löscheinheiten der Feuerwehr Wegberg abgearbeitet werden, was einem Zuwachs von 170 Einsätzen im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.
179 Einsätze hiervon (+51 zum Vorjahr) mussten durch die Einsatzkräfte des Löschzugs 1 - unterteilt in die Alarmgruppen 1 und 2, die Drehleiterstaffel sowie den Löschzug - bewältigt werden.

Diese 179 Einsätze gliederten sich in 64 Brandeinsätze, 104 Technische Hilfeleistungen, 5 Einsätze "Gefährliche Stoffe und Güter", 3 Alarmierungen „Sonstiger Einsatz“, 2x Sicherstellung des Grundschutzes und 1x Amtshilfe für die Polizei auf.


Zahlreiche Kameradinnen und Kameraden nahmen an diversen Aus- und Fortbildungen auf Stadt- und Landesebene teil:

So besuchte auf Landesebene am Institut der Feuerwehr NRW in Münster Dietmar Gisbertz das Seminar "Stab MoFüSt C", der Kamerad Jan Schaffner nahm am Lehrgang „Ausbilder in der Feuerwehr“ teil, Marcel Eckardt nahm an der Gerätewart-Fortbildung „Feuerlöschkreiselpumpen“ teil und der Kamerad Sven Hinzmann nahm erfolgreich an der Gruppenführer-Ausbildung teil.

Auf Stadtebene nahmen die Kameraden/-innen Tim Knorr, Justine Prasch, Thoren Quast und Tobias Stecker an den Grundausbildungs-Modulen 3 und 4 teil.

Die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger absolvierten die Kameraden Tim Knorr, Thoren Quast und Tobias Stecker.

Weiterhin nahm Tim Knorr an einem Lehrgang „Arbeiten mit der Motorkettensäge“ teil.

Im Anschluss an die Verlesung des Jahresberichtes wurden durch den stellvertretenden Leiter der Feuerwehr, StBI Ralf Jacobs, einige Beförderungen und Ehrungen vorgenommen:

Der Kamerad Tobias Stecker wurde nach erfolgreichem Abschluss der Grundausbildung und Erfüllung der rechtlichen Bestimmungen vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann befördert.

Sven Hinzmann wurde nach erfolgreichem Abschluss des Gruppenführer-Lehrgangs vom Unterbrandmeister zum Brandmeister befördert.

Die Kameraden Volker Tralls und Marcel Gaspers wurden gemäß Laufbahnverordnung jeweils vom Oberbrandmeister zum Hauptbrandmeister befördert.

 

Im vergangenen Jahr wurde unser Kamerad und Wehrleiter Dietmar Gisbertz durch den Bürgermeister der Stadt Wegberg und den stellvertretenden Kreisbrandmeister Claus Vaehsen für seine 35-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr Wegberg geehrt. Auch im Namen des Löschzuges bedankte sich Ralf im Rahmen der JHV bei Dietmar für die geleistete und prägende Arbeit im Bereich der Feuerwehr.

Der Kamerad Heinz Wirtz wurde auf eigenen Wunsch aus gesundheitlichen Gründen vom aktiven Einsatzdienst in die Ehrenabteilung des Löschzug 1 überstellt.



Bild v.l.n.r.: Löschzugführer Ralf Jacobs, Sven Hinzmann, Tobias Stecker, Marcel Gaspers, Volker Tralls, Heinz Wirtz, stellv. Löschzugführer Sascha Mäder und Wehrleiter Dietmar Gisbertz

 

  

Am Freitag Abend kam es zu einem größeren Einsatzgeschehen in Wegberg-Wildenrath.

Durch austretendes Kohlenmonoxid in einem Firmengebäude wurden mehrere Personen teils schwer verletzt, für eine Person kam trotz telefonisch angeleiteter Laienreanimation durch die Rettungsleitstelle und weiteren Reanimationsmaßnahmen durch den alarmierten Rettungsdienst jede Hilfe zu spät.

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Das Jahr 2018 war für die 267 Kameradinnen und Kameraden ein ereignisreiches Jahr.

So mussten die Einsatzkräfte der 10 Löschgruppen, der Bauhof-und Verwaltungsstaffel sowie der Fachgruppe „Technische Einsatzleitung“ insgesamt zu 427 Einsätzen ausrücken. Zu den Schwerpunkten der Einsatzlagen zählten 82 Brandeinsätze, über 300 technische Hilfeleistungen unterschiedlichster Art, 17 Fehlalarmierung durch Brandmeldeanlagen, 11 Blinde Alarme und 16 First Responder Einsätze.

Insgesamt wurden 40 Menschen erfolgreich aus Notlagen erfolgreich befreit. Leider kam unsere Hilfe für 2 Personen zu spät.

Zur Einsatzzahl hinzu kamen seit Oktober 2018 die First Responder Einsätze, die durch die hauptamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg übernommen werden. Nach Absprache mit dem Kreis Heinsberg und mit Genehmigung des Bürgermeisters der Stadt Wegberg erfolgt diese Alarmierung, wenn zeitnah kein Rettungswagen oder Notarztfahrzeug des Kreises Heinsberg verfügbar ist.

Mit dieser Regelung, die in dieser Form nur in Hückelhoven und Wegberg so umgesetzt wird, kann den Bürgerinnen und Bürgern eine adäquate und schnelle Hilfe vor Ort geboten werden. Die hauptamtlichen Kräfte stellen somit im Notfall sicher, dass möglichst schnell „ Erste Hilfe vor Ort“ zur Verfügung steht. Dieser wichtige Aspekt der neuen Feuerwehrtätigkeit schafft bei unseren Bürgerinnen und Bürgern in Wegberg sicherlich ein noch größeres Sicherheitsgefühl.

Neben diesem hohen Einsatzaufkommen konnten erfreulicherweise auch zwei neue Mannschaftsfahrzeuge den Löschgruppen Arsbeck und Wildenrath überstellt werden. Die Kameraden in Klinkum durften im Sommer in ihren neuen Gerätehausanbau ziehen.

Ein weiteres Augenmerk lag in der Ausbildung der Einsatzkräfte. Es wurden zahlreiche Ausbildungsstufen auf Stadt-, Kreis- und Landesebene erfolgreich absolviert. Erfreulicherweise konnte auch die Zusammenarbeit mit den Kameraden des THW und der Feuerwehr Wassenberg erfolgreich ausgebaut werden.

In die Zukunft blickend, ist die Wehrleitung fest davon überzeugt, dass eine erfolgreiche Gefahrenabwehr nur in einer funktionierenden Gemeinschaft von Feuerwehr, THW und Sanitätsdienst umsetzbar sein wird. Einsatzlagen durch den Klimawandel oder durch andere Großwetterlagen sind nur gemeinsam zu bewältigen. Wir in Wegberg sind hier sehr gut und zukunftsorientiert aufgestellt und können unseren Bürgern versichern, dass Ihre Feuerwehr Wegberg immer für sie einsatzbereit ist.

 

  

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Am Dienstag, den 04. Dezember wurden verdiente Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg in der Wegberger Mühle geehrt.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt:
Ralf Waßenberg (Rath-Anhoven), Volker Rogall, Mario Rogall (beide Tüschenbroich), Domenik Jansen, Ilka Karduck, Dirk Nähring, Carsten Heldens (alle Klinkum), Markus Hofer, Sascha Honold (beide Moorshoven), Thomas Heinen (Wegberg) und Werner Paulsen (Merbeck).

Für 35 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt:
Herbert Beckers, Hans Küppers (beide Klinkum), Gerhard Paulsen, Georg Terporten (beide Merbeck) und Wehrleiter Dietmar Gisbertz (Wegberg).

Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt:
Hans Montforts, Hans Peter Brocker (beide Klinkum), Heinz Toni Hormes (Moorshoven), sowie Hans Willi Backhaus und Heinz Josef Jörissen (beide Tüschenbroich)

Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde geehrt:
Ernst Fischer (Tüschenbroich)

Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurde geehrt:
Herbert Backhaus (Klinkum)

Vielen Dank für euer bisheriges Engagement und auf viele weitere Jahre!

HIER finden sie einen Pressebericht der Rheinischen Post

 

   

Heute fand eine großangelegte Alarmübung der Feuerwehr Wegberg statt.

Gegen 18:30 Uhr wurden alle 5 Löschzüge sowie die Technische Einsatzleitung alarmiert. Unterstützt wurden sie von den Kameraden der IuK-Einheit der Feuerwehr Wassenberg sowie von Kameraden des THW und vom Malteser Hilfsdienst, welcher einen Rettungswagen zur Eigensicherung der Einsatzkräfte bereitstellte.

Ziel der Einsatzübung waren folgende Schwerpunkte:
- Anfahren eines Bereitstellungsraumes mit Meldekopf,
- Alarmfahrt in einem Verband (Kolonne),
- Ausleuchten eines großflächigen und unwegsamen Geländes sowie die
- Personensuche im Gelände, in Schächten und aus der Höhe.

Insgesamt waren 100 Einsatzkräfte mit 25 Fahrzeugen in diesen Einsatz eingebunden. In den nächsten Tagen findet eine umfassende Auswertung der Übungsziele statt.


Für die Sicherheit im Stadtgebiet Wegberg befanden sich die Kameraden des Löschzug 1 für die Dauer der Übung, welche auf dem THW-Übungsgelände in Mönchengladbach stattfand, auf der Feuerwache, um im Notfall unverzüglich ausrücken zu können.

Eingesetzte Kräfte: Löschzug 2 (LG Rath-Anhoven / LG Moorshoven) +++ Löschzug 3 (LG Wildenrath / LG Arsbeck) +++ Löschzug 4 (LG Klinkum / LG Tüschenbroich) +++ Löschzug 5 (LG Merbeck / LG Rickelrath) +++ Einsatzführungsdienst +++ Technische Einsatzleitung +++ Wehrführung +++ Feuerwehr Wassenberg +++ Rettungsdienst +++ Technisches Hilfswerk
 
 

Kreispolizeibehörde Heinsberg

POL-HS: Brandstiftungen/ Zeugen gesucht

 

Wegberg-Merbeck (ots) - Zwischen 23.20 Uhr und 00 Uhr stellten Anwohner am 29. November (Donnerstag) zwei Brände fest.

An der Straße Erlenweg brannten eine 15 Meter lange Hecke sowie ein angrenzender Unterstand für Holz. Durch die Hitzeeinwirkung wurden ein nebenstehender Pkw sowie die Haustür eines Wohnhauses beschädigt.

Durch einen Grillanzünder auf dem Reifen eines Pkw entfachten unbekannte Personen einen Brand am Pappelweg. Durch die Flammen wurden der Reifen und der Radkasten des Fahrzeugs beschädigt.

Beide Brände liegen nur wenige hundert Meter auseinander.

Zeugen bemerkten eine männliche Person mit einem Fahrrad, der an beiden Brandorten auftauchte. Der Mann war 30 bis 35 Jahre alt, etwa 180 Zentimeter groß und hatte dunkle, lockige Haare und trug dunkle Kleidung.

Wer hat den Mann noch gesehen oder kann Angaben zu seiner Identität machen? Wer hat im Zusammenhang mit den Bränden Beobachtungen gemacht und diese bislang nicht der Polizei gemeldet? Hinweise werden erbeten an das Kriminalkommissariat der Polizei in Erkelenz unter Telefon 02452 920 0.

Rückfragen bitte an:
Kreispolizeibehörde Heinsberg
Pressestelle
Telefon: 02452 / 920-0
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
http://www.polizei.nrw.de/heinsberg

Original-Content von: Kreispolizeibehörde Heinsberg, übermittelt durch news aktuell


(Hier finden sie den Original-Bericht der Kreispolizeibehörde Heinsberg)

 

 

Ahrweiler/Wegberg.
Das Wochenende vom 26.10.-28.10.2018 nutzten 90 ehrenamtliche Einsatzkräfte aus 13 THW Ortsverbänden und von drei Feuerwehren zur Fortbildung der Führungsunterstützungseinheiten.

Auf Einladung des THW, Geschäftsbereich Mönchengladbach, konnte die Technische Einsatzleitung der Feuerwehr Wegberg (TEL Wegberg), zusammen mit den Kameradinnen und Kameraden der Informations- und Kommunikationseinheiten (IuK) der Feuerwehren aus Wassenberg und Niederkrüchten sowie einer Vielzahl von Einheiten des THW zusammen das Ausbildungswochenende verbringen.

Bei einer gemeinsamen Vorstellungsrunde am Freitagabend stellten die Vertreter der jeweiligen Organisationseinheiten verschiedene Einheiten ihrer Standorte vor, um organisationsübergreifend besondere Schwerpunkte von THW und Feuerwehr vorzustellen.
Der Samstag war geprägt von der Stationsausbildung am Vormittag, bei der die Teilnehmenden in gemischten Gruppen in zwei Runden von insgesamt fünf verschiedenen Ausbildungsthemen wählen konnten. Neben Grundlagen der Lagedarstellung wurden auch das Erkunden von Sammel- und Bereitstellungsräumen, der Umgang mit Pressevertretern, die Erstellung und der Austausch über Einsatzunterlagen und die Katastrophenschutzkonzepte des Landes NRW besprochen und bearbeitet.

Nach der Stationsausbildung ging es in der zweiten Tageshälfte in eine Übung. Hierbei mussten die verschiedenen Führungstrupps unterschiedliche Aufgaben wahrnehmen und wurden als Einsatz- oder Abschnittsleitungen eingesetzt. Der Raum mit der Planspielplatte durfte jedoch immer nur von einem Vertreter der Führungsstelle betreten werden. Dadurch konnte das primäre Übungsziel, die Kommunikation von Melder zur Führungsstelle optimal geübt werden.
Weitere Übungsziele waren die organisationsübergreifende Kommunikation und Zusammenarbeit. Die Übung war ein voller Erfolg, alle Teilnehmenden haben toll mitgemacht und sind auf Einspieler der Übungsleitung gut eingegangen. Die Übung hat deutlich gezeigt, wie wichtig eine erfolgreiche Zusammenarbeit für das Gelingen der Übung, aber auch für reale Einsätze ist.

Das Ausbildungswochenende wurde dann am Sonntag durch einen umfänglichen Bericht zum Moorbrand in Meppen und einer Aussprache zum Ausbildungswochenende abgerundet.
Ein großer Dank gilt dem Organisationsteam des THW und der Feuerwehren, sowie den Einsatzkräften, welche in der Ausbildung und bei der Übung tätig waren, sie haben diese Veranstaltung zum Erfolg geführt. Natürlich kam auch der kameradschaftliche Austausch zwischen den Einheiten nicht zu kurz.
So konnten dann alle Beteiligten zufrieden und mit Vorfreude auf die nächste Ausbildungsveranstaltung die Heimreise antreten.

Beteiligte Ortsverbände des THW: Brühl, Düsseldorf, Erkelenz, Grevenbroich, Heiligenhaus/Wülfrath, Hückelhoven, Kempen, Köln Nord-West, Krefeld, Mönchengladbach, Ratingen, Viersen, Übach-Palenberg
Beteiligte Feuerwehren: Feuerwehr Niederkrüchten, Feuerwehr Wassenberg, Feuerwehr Wegberg

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Am heutigen Sonntagmorgen legten 14 Feuerwehrmänner und -Frauen die Prüfung zum zweiten Teil ihrer Grundausbildung, Modul 3/4, ab.
In über 80 Stunden lernten die Wehrleute in den letzten sechs Wochen alles zu einem klassischen Löschangriff, der technischen Hilfeleistung sowie Retten und Selbstretten und stellten ihr Können in mehreren Objektübungen unter Beweis.
Zu den Aufgaben während der Prüfung zählte neben einer Theorieprüfung eine TH-Lage, bei der mittels Türöffnung eine Person aus einem verunfallten Fahrzeug gerettet werden musste, sowie ein angenommener Brand auf einem Flachdach. Hier galt es, einen Schaumangriff aufzubauen, das Aufstellen und Besteigen einer Leiter, sowie das Einbinden einer Axt und einem Schaumrohr.

Nach der Prüfung sprach Bürgermeister Michael Stock seinen Dank für die geleistete Arbeit aus und beglückwünschte die frisch gebackenen Feuerwehrleute. Kreisbrandmeister Klaus Bodden erinnerte noch einmal daran, dass der Grundstein zwar gelegt sei, bewarb aber auch die weiteren Lehrgänge auf Führungsebene, die in naher Zukunft belegt werden könnten.
Wehrleiter Dietmar Gisbertz beglückwünschte „seine“ Neuen, mahnte aber auch dazu, am Ball zu bleiben und immer neugierig auf etwas Neues zu bleiben. Zum Schluss dankte Lehrgangsleiter Thomas Hoffmann seinem Lehrgang für die spannende, kurzweilige Zeit, lobte die Kameradschaft und hob noch hervor, dass es in diesem Jahr ein besonders guter Lehrgang gewesen ist.
Schließlich erfolgte die Urkundenübergabe durch den Bürgermeister.

Folgende Wehrleute nahmen am Lehrgang teil:
Tim Knorr, Justine Prasch, Thoren Quast, Tobias Stecker (Löschzug 1 Wegberg); Corinna Schümmer, Jan Peter Wiedenhoff (Löschgruppe Rath-Anhoven); Christopher Pint (Löschgruppe Moorshoven); Philipp Klein, Michael Moll, Meik Weidner (Löschgruppe Wildenrath); Florian Bollermann, Sebastian Jansen, Jan Tildtmann (Löschgruppe Arsbeck); Robin Gillessen (Löschgruppe Rickelrath)


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Am vergangenen Mittwoch (12. September) absolvierte die Bauhof- und Verwaltungsstaffel der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg einen umfangreichen Ausbildungstag auf der NATO AIR BASE in Geilenkirchen.
Dort konnten die Einsatzkräfte unter Realbedingungen ihre Leistungsfähigkeit deutlich unter Beweis stellen.
Der Leiter der Feuerwehr Wegberg, STBI Dietmar Gisbertz, hatte sich dazu gleiche mehrere Einsatzszenarien ausgedacht.
Gleich nach Ankunft auf dem Übungsgelände galt es einen Waldbrand abzulöschen. Erschwerend kam hinzu, dass sich in diesem Waldstück noch eine vermisste Person aufhielt.
Nach dieser schweißtreibenden Aufgabe gab es eine kurze Kaffeepause im Übungsgebiet. Doch bereits während dieser Pause kam unerwartet der 2. Alarm auf die Einsatzkräfte zu.
Das Alarmstichwort lautete nun „Person unter PKW eingeklemmt“. Auch hier fanden die Einsatzkräfte eine Reallage vor. Ein ca. 80 kg schwerer Dummy lag unter einem stark beschädigten PKW und musste mit umfangreichen technischen Mitteln befreit werden.
Die 3. Einsatzlage hieß dann “Brand eines Tankwagens“. Auch hier wurde den Einsatzkräften viel abverlangt, galt es doch die Straße zu sichern, den brennbaren Stoff zu lokalisieren und umfangreiche Löschmaßnahmen einzuleiten. Auf Grund des brennbaren Stoffes reichte hier ein mit Wasser geführter Löschangriff nicht aus. So entschied sich der Einsatzleiter, hier einen Schaumangriff aufbauen zu lassen. Nachdem der komplette Tankwagen vollumfänglich eingeschäumt war, konnte der Übungsleitung auch „Feuer aus“ gemeldet werden.

Nach einer Mittagspause stand dann noch ein „Highlight“ auf dem Programm. Die angehenden Atemschutzgeräteträger dieser Gruppe (5 Kameraden) hatten die Möglichkeit ihr bereits erlerntes Wissen im Umgang mit dem Atemschutzgerät unter Realbedingungen zu testen. Für solche Einsatzübungen steht den Einsatzkräften auf der Air Base ein spezielles Brandhaus zur Verfügung.
Bei diesem Übungsobjekt handelt es sich um eine komplett ausgestattete Wohnung mit Möbeln und sonstigen Einrichtungsgegenständen.
Nun galt es in einer unbekannten, verdunkelten Wohnung, die sich über 2 Etagen erstreckte, eine leblose Person zu finden und ins Freie zu schaffen. Bei dieser schweißtreibenden Aufgabe, die aufgrund des „Brandrauches“ vollständig auf den Knien zu absolvieren war, wurde den Einsatzkräfte schnell klar, wie anspruchsvoll eine solche Menschenrettung sein kann.

Bei der gemeinsamen Abschlussbesprechung zeigten sich dann auch alle Teilnehmer hoch zufrieden mit dem Erlernten und durften als kleines Dankeschön noch die neue Feuerwache sowie die großen Flugfeldlöschfahrzeuge der Flughafenfeuerwehr besichtigen. Für alle ging so ein interessanter Ausbildungstag zu Ende.

Nein – nicht ganz, denn bereits auf der Rückfahrt nach Wegberg wurden sie durch die Leitstelle zu einem Realeinsatz nach Wildenrath alarmiert. Hier hatte ein Tankwagen größere Mengen an Heizöl verloren und es galt eine Schädigung der Umwelt zu verhindern. So nah beieinander liegen bei der Feuerwehr Einsatz und Übung.

 

    

Die TEL WGB hat am Samstag, den 15. September 2018, eine Tagesübung absolviert.
Gestaltete der Vormittag sich noch in Form von einzelnen Ausbildungsstationen, so wurde es nach der Mittagspause stressiger, als eine angenommene Lage abgearbeitet werden musste.

Nach einem gemeinsamen Aufbau des Einsatzleitwagens (ELW 1-2), wurden im Rahmen der Stationsausbildung die Themen Funk, Lagedarstellung und der Umgang mit der Software „Fireboard“ geschult. Alle diese einzelnen Punkte wurden nach der Mittagspause dann für die Simulation der Arbeit bei einem Einsatz benötigt.
Bei der Einsatzübung wurde ein Brand der Dreifachsporthalle neben dem Schwimmbad bei laufendem Schulbetrieb angenommen. Somit mussten nicht nur die Feuerwehrkräfte geführt, sondern auch die Betreuung der Betroffenen und die Versorgung der Verletzten koordiniert werden. Dabei wurden durch die Ausbilder die Aufträge und Meldungen über unterschiedliche Funkgruppen eingespielt. Auch wurden die Telefone und die Internetverbindung zur Kommunikation und zur Recherche eingesetzt.

Nach Abschluss der Übung konnte Wehrleiter Dietmar Gisbertz stolz den Mitgliedern der TEL zu ihrer Arbeit sein Lob aussprechen. Diesem Lob schloss sich auch der Leiter der TEL, Dirk Eßer, an.
Die TEL WGB hat bei dieser Übung ihre gute Ausbildung und ihren Leistungsstand gezeigt. Nebenher kam auch der kameradschaftliche Teil nicht zu kurz, so dass alle Teilnehmenden mit einem guten Gefühl ins Restwochenende gehen konnten.

    

Nächste Woche Donnerstag, am 6. September 2018 findet zum ersten Mal der landesweite Warntag statt. Dabei werden in ganz Nordrhein-Westfalen sämtliche Warnmittel erprobt.

Das bedeutet, dass um 10 Uhr zeitgleich in allen Kommunen die örtlichen Warnkonzepte getestet werden. Dazu zählen beispielsweise Sirenen. Mit der Warn-App „NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) wird landesweit ebenfalls einen Probealarm geben. 

Ziel ist es, die Bevölkerung für das Themenfeld „Warnung“ zu sensibilisieren und ihnen Informationen und Tipps zu geben, damit sie im Ernstfall richtig reagieren und sich selbst helfen können. 

Der landesweite Warntag soll künftig jährlich an jedem ersten Donnerstag im September stattfinden. Unterschiedliche Ereignisse der letzten Jahre (Unwetter, Großbrände etc.) haben gezeigt, dass sich die Menschen oftmals nicht ausreichend gewarnt und informiert gefühlt haben. Vielen war gar nicht klar, welche Warnmittel es gibt, was die Warnsignale bedeuten und wie sie sich verhalten sollen. 

 

Durch den landesweiten Warntag soll das Thema Warnung wieder mehr ins Bewusstsein gerückt und die Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung gestärkt werden.

Der Probealarm beginnt um 10.00 Uhr mit einem einminütigen Dauerton. Es folgt eine fünfminütige Pause. Anschließend ist um 10.06 Uhr ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton zu hören. Es folgt eine weitere fünfminütige Pause. Der Probealarm schließt um 10.12 Uhr mit einem einminütigen Entwarnungs-Dauerton ab.

 

Weitere Informationen zum Thema Bevölkerungswarnung finden Sie auf den Seiten des Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

 

 

 

Am heutigen Vormittag fand die Beisetzung unseres verstorbenen Kameraden Robert statt.

Ehrenvoll begleiteten über 150 Wehrleute den letzten Weg unseres Kameraden und standen der Familie und Freunden in dieser schweren Stunde bei.
Auch auswärtige Kameraden zollten im Rahmen der Beisetzung unserem Robert den höchsten Respekt.

Unser Dank gilt den Kameraden der Feuerwehr Wassenberg sowie der Feuerwehr Erkelenz, die den Grundschutz für unsere Stadt für die Dauer der Beisetzung übernommen haben. Nur so war es uns möglich, in dieser Vielzahl teilzunehmen.


Robert,
ruhe in Frieden.


Gott zur Ehr
dem Nächsten zur Wehr


Deine
Kameraden und Freunde der
Freiwilligen Feuerwehr Wegberg