Herzlich Willkommen auf dem Internetauftritt Ihrer
Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wegberg

Auf diesen Seiten möchten wir Sie über alles "rund um IHRE Freiwillige Feuerwehr" informieren.

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Am vergangenen Samstag übte der Löschzug 1 gemeinsam mit der Löschgruppe Wildenrath auf dem alten Flugplatzgelände. Es wurden zwei Übungsszenarien vorbereitet, die gemeinsam abgearbeitet wurden.

Szenario 1 – Technische Hilfeleistung
Bei der ersten Übung fanden die Kameraden einen Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen vor. Fahrzeug 1 stand auf einem Geröllberg und wurde vom Wegberger HLF übernommen. Fahrzeug 2 war unter einen LKW-Auflieger gerutscht. LKW und Fahrzeug 2 wurden vom Rüstwagen und dem LF aus Wildenrath übernommen.
Der Fahrer des LKW wurde über eine LKW-Rettungsplattform patientenschonend gerettet. Die beiden Insassen aus Fahrzeug 2 wurden über eine Dachöffnung gerettet. Dies bedeutet, dass das Fahrzeugdach mittels hydraulischem Rettungsgerät entfernt wurde, um eine Öffnung zur schonenden Patientenrettung zu schaffen.
Auch der Patient aus Fahrzeug 1 wurde über eine Dachöffnung gerettet, nachdem das Auto stabilisiert wurde.

Szenario 2 – Brandmeldung
Bei der zweiten Übung fanden die Wehrleute eine verrauchte Lagerhalle mit mehreren vermissten Personen vor.
Da eine Person zu springen drohte, wurde als erstes durch das Wegberger HLF ein Sprungretter aufgebaut. Eine weitere Person wurde über eine tragbare Leiter gerettet. Über diese Leiter gelangten auch zwei Trupps in das Gebäude, die dort zur Brandbekämpfung und Menschenrettung vorgingen.
Das Wildenrather LF bekam die Aufgabe der Wasserversorgung zugewiesen und baute eine Wasserentnahmestelle an einem Löschteich auf, um anschließend die Drehleiter mit Wasser speisen zu können. Die Drehleiter übernahm den Löschangriff von außen. Zwei weitere Trupps gelangten über eine Schiebleiter ins Obergeschoss um nach den vermissten Personen suchen zu können.

Wir bedanken uns herzlich bei dem Abschleppdienst Jackels sowie der Verzinkerei März Pulverbeschichtung für die Bereitstellung der Fahrzeuge!

Kooperation der TEL Wegberg mit der IuK-Einheit des Kreises Heinsberg
Parallel zu den o.g. Szenarien nutze die Technische Einsatzleitung (TEL) der Feuerwehr Wegberg die Gelegenheit, auf dem Übungsgelände die Zusammenarbeit mit der Informations- und Kommunikations-Einheit (IuK) des Kreises Heinsberg, wie sie bei größeren Einsatzlagen stattfinden würde, zu üben.


Insgesamt war es ein sehr erfolgreicher und für jeden Einzelnen lehrreicher Übungstag, welcher mit einem gemeinsamen Grillen auf der Feuerwache Wegberg endete.

 

 

Die Freiwillige Feuerwehr Wegberg freut sich über 13 neue Atemschutzgeräteträger!
Die Kameradinnen und Kameraden erlernten in rund 35 Theorie- und Praxisstunden alles Wichtige zu den Themen Atemschutz, Atemgifte und Einsatzgrundsätze. Unter den Augen von Lehrgangsleiter Ralf Jacobs und den Ausbildern Jens Deklerk und Sascha Mäder wurden außerdem ein Notfalltraining, die Wärmegewöhnungsanlage und die Atemschutzstrecke bewältigt.

Es nahmen teil:
Tobias Stecker, Thoren Quast (Zug 1 Wegberg); Christoph Lehmann, Christopher Pint (Moorshoven); Robin Gillessen (Rickelrath); Isabell Graab, Michael Moll, Philipp Klein, Meik Weidner (Wildenrath); Florian Bollermann, Jan Tildtmann (Arsbeck); Marvin Michels (Merbeck); Corinna Schümmer (Rath-Anhoven)

 

 
Am Donnerstag, 19. April 2018 fand in der Wegberger Mühle für die Pressevertreter die Vorstellung des Wettbewerbsergebnisses zum Neubau der Feuerwache Wegberg statt.
Bürgermeister Michael Stock eröffnete um 16:30 Uhr die Pressekonferenz und begrüßte die Anwesenden.
Hierunter befand sich unter anderem Frank Kasprusch vom Berliner Architektur- und Landschaftsarchitekturbüro “Scheidt Kasprusch Gesellschaft von Architekten mbH” (SKA) als Gewinner des Wettbewerbs, Jörg Neubig und Simon Hubacher als verantwortliche Architekten im Wettbewerbsmanagement und Herr Professor Oliver Hall als Vertreter des Preisgerichts.
Des weiteren die Vertreter der Feuerwehr, Wehrleiter Dietmar Gisbertz und seinen Stellvertreter und Leiter der hauptamtlichen Wache, Ralf Jacobs sowie den Kreisbrandmeister Klaus Bodden. Aus Politik und Verwaltung waren ebenfalls zahlreiche interessierte Gäste anwesend.
 
Unter dem Leitgedanken “Funktional. Nachhaltig. Wirtschaftlich.” ist der Gewinnerentwurf in Form eines Passivhauses in Holzbauweise gestaltet.
“Wir freuen uns über eine zukunftsweisende Feuerwache, die von der Jury mit einem einstimmigen Votum gewählt wurde”, so Bürgermeister Michael Stock.
 
Dietmar Gisbertz dankte in seiner Ansprache allen beteiligten Personen an der Vorbereitung, Planung und Durchführung des Architektenwettbewerbs. Mit den Worten “Sie schauen in die strahlenden Augen eines Wehrleiters” begann er seine Worte und betonte die Wichtigkeit einer neuen, modernen und den technischen Anforderungen angemessenen Feuerwache, die nicht nur ein reiner Zweckbau ist, sondern neben den Kräfte der hauptamtlichen Wache als Arbeitsplatz und den Mitgliedern des Löschzug 1 auch der Jugendfeuerwehr und als Ausbildungsplatz für diverse Lehrgänge dient. Er danke Herrn Hubacher für die Durchführung des Wettbewerbs und übergab ihm das Wort.
 
Herr Hubacher stellte nun einige Einzelheiten zum Verfahren vor und betonte lobend, dass es nicht selbstverständlich ist, einen solchen Neubau als Wettbewerb auszurichten und somit die Konkurrenz zu suchen. Bei der Feuerwache handele es sich um einen Bau auf lange Sicht, für den insgesamt 14 beteiligte Architekturbüros Entwürfe eingereicht haben. Ein solches Verfahren sei kein Schnellschuss, aktuell laufe dieses bereits seit ungefähr einem 3/4 Jahr. Er hofft, dass wenn die Verhandlungen mit dem Sieger positiv verlaufen, bereits in der Ratssitzung im Juli das OK für den Auftrag zu diesem städtebaulich funktionalen und wirtschaftlichen Bau gegeben werden kann.
 
Prof. Hall als Vertreter des Preisgerichts erläuterte den Ablauf der Bewertung und der Auswertung und lobte die im Vorfeld geleistete gute Vorarbeit. Er betonte dass ein solcher Wettbewerbsplan noch lange keinen fertigen Bauplan darstellt! Die eigentliche Planung des Baus mit den Empfehlungen der Jury beginnt jetzt erst. Er erwähnte zur Veranschaulichung einige Auszüge aus dem Juryprotokoll mit den gegebenen Empfehlungen.
 
Frank Kasprusch nannte den Wettbewerbsentwurf ebenfalls als lediglich einen frühen Vorentwurf, welcher sich bewusst an einer “schnellen Logistik” orientiert, so sind die Zu- und Abfahrten zur Feuerwache bewusst getrennt, damit sich die Wege von anrückenden freiwilligen Kräften und ausrückenden Einsatzfahrzeugen nicht kreuzen.
Die Idee zur Holzbauoptik sei in Zusammenhang mit dem geforderten ökologischen Footprints entstanden, so kann ein gutes Wärmeverhältnis in Form eines Passivhauses errichtet werden.
In Bezug auf den Garten-Landschaftsbau handelt es sich um ein flexibles Konzept für eventuelle Erweiterungen, bspw. bei Notwendigkeit der Schaffung weiterer Parkflächen.
 
Abschließend danke Michael Stock noch allen weiteren Bewerbern für das geleistete Engagement und die investierte Zeit.
Kommenden Samstag (21.04.2018) ist die Ausstellung in der Wegberger Mühle von 12 – 15 Uhr geöffnet, in diesem Zeitraum werden auch zwei Mitarbeiter der Stadtverwaltung anwesend sein um eventuelle Fragen zu beantworten.
Ab Freitag, 20. April ist die Ausstellung für eine Woche bis zum 26. April für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich. Die Öffnungszeiten sind Mo-Fr. von 9 – 18 Uhr.
 
Aus der Pressemitteilung der Stadt Wegberg:
“Das ausgewählte, mit dem ersten Preis prämierte Projekt des Berliner Planungsteams überzeugte die Jury nicht nur durch stimmige funktionale Abläufe, sondern auch durch einen überzeugenden architektonischen Auftritt am Ortseingang an der Maaseiker Straße.
Die öffentlichen Anlagen und Bauten an der Maaseiker Straße erhalten einen klaren Abschluss zur Landschaft hin. Im damit zum Grenzlandring hin aufgespannten Freiraum lassen sich die geforderten Eingriffs-Ausgleichsmaßnahmen gut umsetzen. Hier setzt allein der Übungsturm der neuen Wache ein prägnantes, signethaften Zeichen.
Das Projekt überzeugte das Preisgericht auch in seiner eher ungewöhnlichen Materialisierung als schwarzer Holzbau, der jedoch gute Voraussetzungen bietet die hohen Erwartungen an die Nachhaltigkeit und die Wirtschaftlichkeit des Gebäudes umzusetzen.
Das Preisgericht empfiehlt daher der Stadt Wegberg, die weiteren Planungen mit dem ausgewählten Planungsteam auf der Grundlage ihres Wettbewerbsbeitrags umzusetzen.”
 
 
 

 

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