| Tipps zum richtigen Umgang mit einem Kamin |
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Kamine erfreuen sich aufgrund steigender Energiepreise immer stärkerer Beliebtheit. Doch die wohlige Wärme und das gemütliche Lichtspiel können auch ihre Schattenseiten haben. Denn nur ein pflichtbewusster Umgang mit einem Kamin kann Sie und Ihre Familie vor möglichen Gefahren schützen. So sollten Sie nur Materialien verfeuern, die auch tatsächlich für Ihren Kamin freigegeben sind. Gehören Sie vielleicht auch zu den "Jägern und Sammlern", die alles brennbare sammeln was sie kriegen können? Dagegen ist natürlich grundsätzlich nichts einzuwenden. Achten Sie jedoch bitte darauf, dass es sich um unbehandeltes Holz handelt, welches Sie verfeuern möchten. Behandeltes Holz kann je nach verarbeiteten Stoffen eine viel zu hohe Brenntemperatur erreichen. Zudem können giftige Stoffe freigesetzt werden, die für Sie und auch für die Umwelt schädlich sind.
Nicht zu vergessen sind die Ablagerungen im Abzugsschacht, die einen Kaminbrand begünstigen können. Wenn es zu einem Kaminbrand kommt, können Temperaturen von bis zu 1300 Grad Celsius entstehen. Diese hohen Temperaturen können unter anderem Risse im Abzugsschacht zur Folge haben, wodurch die Flammen in einzelne Räume eindringen können. Auch wenn Sie jetzt die Feuerwehr rufen - ein großer Schaden ist bereits entstanden. Auch sollte das Brennmaterial ausreichend abgelagert, also getrocknet sein. Denn auch zu feuchtes Brandgut kann einen Kaminbrand begünstigen. Ein wichtiger Tipp am Schluss: Bitte löschen Sie einen Kamin niemals mit Wasser. Aus einem Liter Wasser werden innerhalb von Sekundenbruchteilen 1700 Liter Wasserdampf. Diese Masse kann Ihr Kamin in dieser kurzen Zeit nicht bewältigen. Zum einen besteht dann die Gefahr von Verbrühungen, zudem können erhebliche Druckschäden innerhalb des Kamines sowie des Abzugs auftreten.
Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie gerne von Ihrem Bezirksschornsteinfeger oder auch von Ihrer Feuerwehr. |



