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18.05.2012: Beeckerheide - Hund wurde aus Abflussrohr befreit PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Freitag, den 18. Mai 2012 um 22:12 Uhr

 

Einsatzstichwort: Technische Hilfeleistung - Hund in Abflussrohr gefangen

Einsatzort: Beeckerheide, L400, Höhe Prämienstraße

Einsatzdatum: 18.05.2012

Alarmierungszeit:  18:40 Uhr

Einsatzende:  --:-- Uhr

Alarmierte Kräfte: Löschzug 1 Wegberg


Am Freitag Abend wurde der Löschzug 1 zu einer Tierrettung nach Beeck gerufen. Dort hatten Passanten einen wimmernden Hund bemerkt, der in einem Regenwasser-Kanalschacht gefangen war. Die Passanten öffneten zunächst den Kanaldeckel und riefen danach die Feuerwehr.

Kurze Zeit später waren 10 Einsatzkräfte des Löschzuges 1 an der Einsatzstelle. Nach ersten Erkundungen wurde ein Feuerwehrmann mit einem speziellen Sicherungssystem in den Schacht herabgelassen. Dem Feuerwehrmann gelang es zügig, das gefangene Tier an die Oberfläche zu bringen. Dort warteten bereits "Frauchen" sowie ein weiterer Hund. Die Freude über das Wiedersehen war sichtlich groß.

Die Hundebesitzerin bedankte sich herzlich bei den Einsatzkräften, die sich ebenfalls über die erfolgreiche Tierrettung freuten.

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www.Feuerwehr-Wegberg.de

 

 
Feuerwehr übte drei Tage lang mit dem THW in Wesel PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
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Samstag, den 12. Mai 2012 um 20:31 Uhr

Einheiten der Feuerwehr Wegberg, der Feuerwehr Wassenberg, der THW-Ortsverbände Erkelenz, Übach-Palenberg, Mönchengladbach und Grevenbroich nahmen am vergangenen Wochenende an einer dreitägigen Großübung teil. Die Übung wurde auf dem THW-Übungsgelände in Wesel durchgeführt.

Am Freitag trafen sich alle Einsatzeinheiten um 15 Uhr an der Kreisleitstelle in Erkelenz. Dort wurden die Einheiten zu einem Einsatzverband zusammengestellt und traten ihren circa 100 Kilometer langen Marsch nach Wesel an. Auf dem Weg nach Wesel hinterließen die Einheiten mit den 25 Einsatzfahrzeugen, die teilweise mit Anhängern ausgestattet waren und mit leuchtendem Blaulicht ein sicherlich imposantes Bild. 

Nach einer zweistündigen Fahrt kam der Verband auf dem Übungsgelände in Wesel an. Ein Vorkommando des THW hatte bereits die erste Übungslage vorbereitet und zahlreiche Übungspuppen im "Schadensgebiet" versteckt. Die Einsatzkräfte wurden direkt nach dem Eintreffen auf dem Übungsgelände mit der Alarm-Meldung "Hilfeleistung nach Erdbeben" konfrontiert.

Das THW und die Feuerwehr bildeten nach einer kurzen Einweisung der Führungskräfte eine Einsatzleitung und orderten die ersten Einsatzkräfte in das Schadensgebiet. Das Einsatzszenario gestaltete sich dynamisch - so begann man mit der Rettung von mehreren verunfallten Personen aus einem Reisebus, der im weiteren Verlauf in Brand geriet und so den angrenzenden Wald ebenfalls in Brand setzte. In diesem betroffenen Waldstück befand sich auf einer Gleisanlage noch ein Güterzug mit Kesselwagen. Parallel mussten die Einsatzkräfte noch mehrere einsturzgefährdete Häuser nach Verletzten durchsuchen.

Diese Übung war nach ungefähr drei Stunden unter der Leitung des Wehrleiters der Freiwilligen Feuerwehr Wassenberg, Herrn Stadtbrandinspektor Holger Röthling, beendet. Nunmehr konnten die Einsatzkräfte ihre Unterkünfte beziehen und wurden durch das THW versorgt. 

Der Samstag begann mit einer umfangreichen Stationsausbildung. Hier wurden den Kräften von THW und Feuerwehr die unterschiedlichsten Rettungsmethoden bei einer Erdbebenlage erläutert und praxisnah geübt. Dabei stand der Umgang mit tragbaren Leitern sowie der Umgang mit Rettungsmitteln wie zum Beispiel Krankentragen, Schaufeltragen, Rettungsbretter und Bergetücher auf dem Programm. Auch das Abseilen aus Höhen und das Bergen aus Tiefen war Bestandteil der rund vierstündigen Ausbildung. 

Nach einer Mittagspause fuhren sämtliche Einheiten in eine benachbarte Bundeswehrkaserne, wo sie dann zur zweiten Großübung abgerufen wurden. Dieser Nachmittag stand unter dem Schwerpunkt "erweiterte Menschenrettung nach starkem Erdbeben".

Unter der Leitung des Wehrleiters der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg, Herrn Stadtbrandinspektor Dietmar Gisbertz, rückten die rund 100 Einsatzkräfte erneut in das Schadensgebiet vor. Nach kurzer Einweisung der Führungskräfte in die aktuelle Lage wurden zügig Einsatzabschnitte gebildet und Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Insbesondere die Menschenrettung aus Gebäuden wurde thematisiert. Dabei standen die Einsatzkräfte teilweise vor schwierigen Herausforderungen wenn es beispielsweise galt, Verletzte aus dem zweiten Obergeschoss über eine beschädigte Häuserwand abzuseilen oder auch Verschüttete von größeren Trümmern  zu befreien. Doch mit Unterstützung der "THW-Profis" konnten auch diese schwierigen und sicherlich nicht alltäglichen Einstätze abgearbeitet werden.

Am Sonntag wurde die Anlage wieder gesäubert und die Einsatzmaterialien verladen. Anschließend setzte sich der Verband wieder Richtung Heimat in Bewegung.

Abschließend kann festgestellt werden, dass das THW sowie die Einsatzkräfte aus dem Kreis Heinsberg sehr gut aufgestellt sind und zielführend sowie professionell zusammenarbeiten. Ein großer Dank gilt den Organsiatoren dieser Übung sowie dem THW für die sehr enge Zusammenarbeit. Auch gilt der Dank allen Kameradinnen und Kameraden, die in diesen drei Tagen ihr Praxiswissen vertiefen konnten.

Schauen Sie sich hier die Fotostrecke an. Nach einem Klick auf eines der Bilder können Sie insgesamt 27 Bilder bestaunen.

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