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Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wegberg

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Zwei Tage lang feierte die Löschgruppe Arsbeck ihr 90-jähriges Bestehen. Schützenverein und Dorfverein sagten Dank.

Trotz ihres stattlichen Alters ist die Löschgruppe Arsbeck der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg nach wie vor rüstig und offen für alle positiven Entwicklungen. 29 Aktive leisten ihren Dienst, zehn Freiwillige gibt es in der Ehrenabteilung und einige Mädchen und Jungs in der Jugendabteilung.

Zur Feier ihres runden Geburtstages hatten die Feuerwehrleute in und vor das Gerätehaus eingeladen: Hüpfburg, Kinderschminken, Tauchvorführungen, mehrere Fahrzeuge und Leckeres für den Gaumen hielten sie für die Gäste bereit. Zwei Tage lang wurde gefeiert.

Gegründet am 1. April 1926 mit 27 Mitgliedern, wurde im Jahr 1966 das Gerätehaus eingeweiht: Nach wie vor gibt es drei Stellplätze und einen integrierten Schlauchturm. Aufgrund der Lage nahe am Wald, sorgen ein Tanklöschfahrzeug und zudem ein Mannschaftstransportwagen und Hilfeleistungs-Löschfahrzeug für schnelle Hilfe im Notfall, die durch umliegende Löschgruppen verstärkt werden.

Die Eröffnung des Festes am Sonntag übernahm Löschgruppenführer Karl-Werner Sachse und Stellvertretender Bürgermeister Georg Schmitz richtete das Grußwort an die Anwesenden. Wehrleiter Dietmar Gisbertz beförderte Mohamed Jellouli zum Feuerwehrmann und Sven Bonnes zum Unterbrandmeister. Zudem zeichnete Schmitz Klaus Reinders für 35 Jahre Pflichterfüllung mit dem Ehrenabzeichen in Gold aus. Eine Überraschung hielt Kreisbrandmeister Klaus Bodden für Dietmar Gisbertz bereit: Nach einem Grußwort verlieh er ihm die Ehrennadel in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes. Klaus Buyel, Feuerwehr-Seelsorger für Wegberg und Wassenberg, konnte den von der Löschgruppe ausgewählten Segensspruch "Kupplungs- und Scherenbruch" verkünden. Auch hatte er ein historisches, in den 1960er Jahren erworbenes Feuerwehrfahrzeug für den symbolischen Wert von einem Euro an die Arsbecker Löschgruppe zurückgegeben. Es verbleibt zunächst im Feuerwehrmuseum in Lövenich. Schützenverein St. Adelgundis und Dorfverein bedankten sich bei den Wehrleuten für ihren Dienst.

Als Attraktion neben Drehleiter und Fahrzeugen war die Einsatzeinheit der Wasserrettung "Feuerwehrtaucher Kreis Heinsberg" mit Fahrzeugen, Rettungsboot und Tauchcontainer mit 40 000 Liter Volumen zu Besuch. Einzelne Taucher demonstrierten Übungen. Der Container ist zur Sensibilisierung der Fingerfertigkeit im Umgang mit Schneid- und Spreizgeräten oder als Übungsort für Rettungen gedacht. Die Feuerwehrleute verfügen zur Rettung und Bergung von Personen sowie Bergung von Fahrzeugen und Gefahrgut aus stehendem und fließendem Gewässer über Schallortungs- und GPS-Ortungs-Geräte zur Erstellung von Koordinaten, die sie ebenfalls zeigten.

Foto: Jürgen Laaser / RP

Quelle: http://www.rp-online.de/app/1.6115709

 


 

Die Feuerwehr Wegberg begrüßt 15 neue Atemschutzgeräteträger, die am Samstag erfolgreich ihre Prüfung abgelegt haben.
Unter der Leitung von Ralf Jacobs wurde in mehreren Theoriestunden das Wissen über Atmung, Atemgifte, sowie die Einsatzgrundsätze und der Aufbau von Atemschutzgerät und Maske vermittelt. Im praktischen Unterricht wurden zunächst Gewöhnungsmärsche, anschließend ein Notfalltraining und die Wärmegewöhnungsanlage in Rath-Anhoven absolviert.

Zur praktischen Prüfung gehörte ein Gang durch die so genannte "Strecke" im Feuerschutzzentrum in Erkelenz. Dabei erkunden die Wehrleute einen dunklen und engen Gang aus Gitterstäben über zwei Ebenen und müssen sich dabei oft auf ihre Tastsinne verlassen. Um ein möglichst realistisches Einsatzszenario zu erhalten, tragen die Wehrleute die vollständige Einsatzkleidung sowie ein angeschlossenes Atemschutzgerät.

Am Prüfungstag konnten alle Teilnehmer unter Beweis stellen, dass sie fit genug für den Einsatz unter Atemschutz sind. Lehrgangsleiter Ralf Jacobs lobte vor allem den Zusammenhalt im Lehrgang und stellte klar, dass einige bis an ihre Grenzen gekommen sind, aber auch darüber hinaus wachsen konnten. Weitere Ausbilder waren Sascha Mäder, Jan Schaffner und Marcel Gaspers.

Folgende Kameraden nahmen am Lehrgang teil: Pascal Hilgers, Ann Sophie Honnes (Löschzug 1), Marc Brauwers, Michel Müller, Torben Ritter (Löschgruppe Wildenrath), Mohamed Jellouli (Löschgruppe Arsbeck), Sebastian Kaumanns, Peter Paulsen, Alexander Scheeres (Löschgruppe Merbeck), Lars Pies (Löschgruppe Klinkum), Tobias Pollmanns (Löschgruppe Tüschenbroich), Nick Schommertz (Löschgruppe Rath-Anhoven), Dennis Spring, Thomas Vorreier (Löschgruppe Moorshoven) und Florian Horbach (Löschgruppe Rickelrath)

 


 

Rheinische Post-Artikel vom 08.07.2016, von Michael Heckers:

Einstimmig wurde der 54-Jährige vom Rat für eine zweite Amtszeit zum Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg bestellt. Auf ihn warten große Aufgaben.

Kaum eine wichtige Personalentscheidung ging in Wegberg zuletzt so problemlos über die Bühne wie die „Bestellung einer neuen Leitung der Freiwilligen Feuerwehr“: Einstimmig entschied der Stadtrat, dass Stadtbrandinspektor Dietmar Gisbertz unter Berufung auf das Ehrenbeamtenverhältnis auf Zeit mit Wirkung bis zum 20. Juli 2022 zum Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg bestellt wird.

Seit mehr als 32 Jahren ist Dietmar Gisbertz Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Bereits seit 2010 leitet er die Wegberger Wehr – und zwar mit Erfolg, wie der Beschlussvorlage zu entnehmen ist: „Die persönliche Eignung von Dietmar Gisbertz ist ausweislich seiner Leistungen und seines Einsatzes für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt während der bisherigen Dienstzeit als Wehrleiter unbestritten“, heißt es darin. Vor der Abstimmung im Stadtrat griff Nicole von den Driesch von der Wählergemeinschaft Aktiv für Wegberg (AfW) diesen Punkt auf: „Wir schätzen die Arbeit von Dietmar Gisbertz sehr und werden seiner Bestellung zum Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg zustimmen.“ Bürgermeister Michael Stock ergänzte, dass die übrigen Ratsfraktionen dies ebenso sehen. Kaum überraschend also, dass das Votum einstimmig ausfiel.
 
Seine Kameraden von der Feuerwehr hatten sich bereits am 15. Juni während einer Anhörung im Forum einmütig für Gisbertz ausgesprochen. Stellvertretender Kreisbrandmeister Claus Vaehsen schlug Gisbertz schließlich offiziell vor. Gisbertz, der als Bäderbetriebsleiter auch das Team des Wegberger Hallenbads führt, trat am 1. November 1983 in die Feuerwehr ein. Von 2004 bis 2010 war er Zugführer des Löschzugs I (Stadtmitte). Am 22. Dezember 2004 war er zum stellvertretenden Leiter der Feuerwehr ernannt worden. Heute ist Dietmar Gisbertz nicht nur Leiter der Feuerwehr Wegberg, sondern auch Mitglied des taktischen Einsatzstabes des Kreises Heinsberg und Mitglied der mobilen Führungsunterstützung im Regierungsbezirk Köln.
 
„Ich freue mich auf meine zukünftige Arbeit als Leiter der Feuerwehr Wegberg und werde meine Kraft weiterhin getreu dem Motto ,Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr’“, einsetzen, kündigt Dietmar Gisbertz nach seiner Wahl an, „die Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg für die nächsten zehn Jahre werde ich gemeinsam mit meinen beiden Stellvertretern und allen Führungskräften meiner Feuerwehr zu einem Schwerpunktthema machen.“ Besondere Herausforderungen dürften dabei die bevorstehenden Um- und Erweiterungsbauten an den Gerätehäusern in Klinkum und Moorshoven sowie der geplante Neubau der Feuerwache Wegberg werden. Schon seit Monaten ist Gisbertz intensiv mit diesem Thema beschäftigt. Es gilt, trotz der angespannten Haushaltslage der Stadt vernünftige Grundlagen für die Arbeit der Feuerwehr in den nächsten Jahrzehnten zu schaffen. „Hier bin ich unserem Bürgermeister Michael Stock sehr dankbar, dass er einen Arbeitskreis „Feuerwehr-Investitionen“ ins Leben gerufen hat“, erklärt Dietmar Gisbertz.
 
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit des Feuerwehrchefs ist die Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans für die nächsten fünf Jahre. „Die Aktualisierung der Fahrzeugbeschaffungen bedarf ebenfalls einer ständigen Anpassung, um sich stets den aktuellen Herausforderungen im Einsatzgeschehen anzupassen.“ Dass sich die Art der Einsätze für die Feuerwehr in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt hat, erklärt Gisbertz mit dem Stichwort Klimawandel. „Heutzutage sind Zweidrittel unserer Einsätze sogenannten ,Technische Hilfeleistungen’, zum Beispiel bei den sich häufenden orkanartigen Windböen oder bei Starkregenereignissen.“ Passend dazu wurden die Einsatzfahrzeuge mit Kettensägen und Tauchpumpen ausgestattet.
 
Ganz oben auf Gisbertz Liste stehen auch die Themen Aus- und Fortbildung. Zufrieden ist er mit der positiven Entwicklung bei der von ihm ins Leben gerufenen Bauhof- und Verwaltungsstaffel: „Diese Truppe aus 18 städtischen Mitarbeitern ist ein Garant dafür, dass gerade zur Tageszeit die eng kontrollierten Hilfsfristen eingehalten werden können“, sagt der alte und neue Feuerwehrchef.

 

Foto: Jürgen Laaser / RP

Quelle / Link zum Originalartikel: http://rp-epaper.s4p-iapps.com/artikel/481634/25093433

 


 

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