Wehrleiter Dietmar Gisbertz nahm im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Löschzuges 1 unter Leitung von Löschzugführer Ralf Jacobs insgesamt acht Beförderungen vor.

So wurden Christina Köntges und Nina Vieth zu Feuerwehrfrauen befördert. Beide Feuerwehrfrauen sind Mitglieder der Verwaltungsstaffel und unterstützen insbesondere in der Tagesverfügbarkeit die Leistungsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg. Yannik Steves, Fabian Quade, Tim Läcke, Marco Hendrisch, Tobias Hannen sowie Marco Brosch wurden jeweils zu Oberfeuerwehrmännern befördert. Ralf Steffen sowie Mathias Scheuß wurden in die Ehrenabteilung überstellt.

Weiterhin informierte Gisbertz darüber, dass zur Stärkung der Führungsstruktur der Einsatzführungsdienst weiter ausgebaut wurde, was bei größeren Schadenslagen ein effizienteres Abarbeiten der Einsätze unterstützt. Zudem wurde die Technische Einsatzleitung ebenfalls weiter ausgebaut, welche die Einsatzleitung entlastet und die Kommunikationswege unter anderem zwischen dem Führungsdienst sowie der Kreisleitstelle sicherstellt.

Donnerstag, 29 Januar 2015 20:38

Die Tücken der Technik

Die Freiwillige Feuerwehr Wegberg bietet den Bürgerinnen und Bürgern mit ihrer "Wegberger Feuerwehr-App" aktuelle Informationen zu Einsatzgeschehen und möglichen Gefahrenlagen. So wurde die Bevölkerung am heutigen Donnerstag auch über den Gasaustritt am Grenzlandring informiert. Doch so gut und zügig die Informationsverarbeitung auch erfolgt - die Tücken der Technik machen auch hiervor nicht halt. So lautete die erste Alarmmeldung wie folgt: "Alarmierung: Vermutlicher Gastauftritt am Grenzlandring".

Michael Heckers, Redakteur bei der Rheinischen Post Erkelenz, schreibt hierzu humorvoll in der Ausgabe vom 30.01.2015:

"Feine Sache, so 'ne App. Per Breaking-News fürs Smartphone verkündet die Feuerwehr Wegberg gestern um 10.38 Uhr die Sensation: "Vermutlicher Gastauftritt am Grenzlandring", lautet die Meldung. "Hammer!", jubeln einige Voreilige, "Helene Fischer in Wegberg!" Präsentiert von der örtlichen Löschgruppe. Die Jungs von der Feuerwehr sind doch immer für eine Überraschung gut! Um 11.01 Uhr die nächste Meldung aus dem Spritzenhaus. Wieder per App. Der "Gastauftritt" entpuppt sich als "Gasaustritt". Schade drum, aber Hauptsache, es kam niemand zu Schaden. Bis auf ein paar Fans von Helene Fischer vielleicht..."

Obschon es sich um einen ernst zu nehmenden Einsatz handelte, konnte diese Meldung sicherlich bei dem einen oder anderen ein Schmunzeln hervorrufen. Auch zeigt sich, dass die Informationen der Wegberger Wehr zügig und weit verbreitet werden - genau so soll es sein. Und wer kann schon von sich behaupten, dass die Tageszeitung einen Bericht über die Berichterstattung schreibt?

Insofern - danke Michael!

Donnerstag, 29 Januar 2015 13:39

Großalarm nach Bauarbeiten

Am Donnerstag Morgen um halb zehn wurde die Wegberger Wehr zum Grenzlandring in Höhe der Harbecker Brücke alarmiert. Dort wurde ein Gasaustritt gemeldet. Erste Erkundungen ergaben, dass durch einen Bagger im Rahmen von Bauarbeiten eine größere Gasleitung beschädigt wurde. Durch diese Hauptleitung, welche unter Druck stand, trat unverzüglich eine größere Menge an Gas aus, sodass die Einsatzstelle geräumt und gesperrt wurde. Ferner wurde unverzüglich über die App der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg eine Bevölkerungswarnung ausgesprochen.

Über die Gefahrenlage wurde zudem die Deutsche Bahn für den Bereich des Bahnverkehres informiert. Weiterhin wurde der Energieversorger informiert, welcher auch kurzfristig an der Einsatzstelle eintraf und weitere Maßnahmen vornahm. So wurde die Versorgungsleitung abgesperrt und das Leck abgedichtet. Später konnte die Leitung durch den Energieversorger wieder freigegeben werden.

Durch die Messeinheit der Feuerwehr wurden in der Umgebung Luftmessungen vorgenommen. Nachdem diese nach Abdichten des Lecks alle negativ verliefen, wurde die Bevölkerungswarung wieder aufgehoben. Gegen Mittag war der Einsatz dann für die Einsatzkräfte beendet.

Die Löschzüge 1, 2 und 4  waren in den Einsatz eingebunden. Daneben befand sich der Löschzug 3 zur Sicherstellung des Brandschutzes alarmbereit auf der Feuerwache Wegberg.

Weiterhin war auch die Messeinheit der Feuerwehr vor Ort sowie die Polizei.

 

 

 

Reichlich Platz ist in dem neuen Gebäude an der Schwaamer Straße für die derzeit 19 aktiven Einsatzkräfte und deren Ausrüstung.


Wegberg Bis vor kurzem „hausten“ die Kameraden in einer besseren Garage, und sie haben sich jahrzehntelang gewünscht, ein größeres Gebäude zu bekommen, umschrieb Wehrleiter Dietmar Gisbertz die bisherige Situation der Rickelrather Löschgruppe. Seit 1964 agierten die Wehrleute in dem Spritzenhaus, das inzwischen in keinster Weise mehr den Standards der heutigen Zeit entsprochen habe - ein Neubau wurde notwendig.


Um dieses schmucke neue Feuerwehrgerätehaus einzuweihen, kamen Vertreter der örtlichen Vereine, Feuerwehrleute, Politiker und am Bau Beteiligte in großer Zahl zur Schwaamer Straße. Dass das neue Domizil zu einem sicheren Dorfleben beiträgt, betonten mehrere Festredner. Nach der Begrüßung durch Oberbrandmeister Michael Kluth ging Wegbergs Bürgermeister Michael Stock näher auf die baulichen Daten ein: „Die Bauzeit liegt unter einem Jahr, das ist eine große Leistung. Das ist nur möglich, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen.“ Der Bauantrag war am 14. Oktober 2013 genehmigt worden, der Baubeginn fiel auf den 13. Januar 2014 und die Inbetriebnahme auf den 12. Dezember 2014.


Architekt Winfried Goertz erläuterte den Baukörper. Die Gebäudeteile bestehen aus einer Fahrzeughalle mit Werkstatt sowie aus Nebenräumen mit einem Aufenthaltsraum für 16 Personen. Zweischaliges Mauerwerk mit Verblendsteinen und ein Doppelt-Pultdach mit Ziegeleindeckung sind Bestandteile des Gebäudes. Geschaffen worden sind zwölf Stellplätze einschließlich Zu- und Abfahrt als Flächen für das Feuerwehrgerätehaus. Die Baukosten liegen bei 447 000 Euro. „Insgesamt 148 Quadratmeter Nutzfläche sind entstanden“, fasste Goertz zusammen. Die bebaute Fläche betrage 182 Quadratmeter.


Vor der Einsegnung ging Pfarrer Tran auf die Einzigartigkeit eines jeden Menschen ein und erklärte, dass mit dem Neubau eine Grundbedingung geschaffen worden sei, dass Männer und Frauen Engagement, das dem Gemeinwohl diene, leisten könnten. Anschließend wurde der symbolische Schlüssel an Löschgruppenführer Michael Kluth übergeben.


Die Anforderungen an die Feuerwehr seien im Laufe der Jahre stetig gestiegen, sagte Kreisbrandmeister Klaus Bodden in seinem Grußwort, und es bedürfe einer soliden Basis wie diesem Haus, damit theoretischer Unterricht abgehalten, Fahrzeuge und Geräte gepflegt und notwendige Nachbesprechungen stattfinden könnten.


Genutzt wurde der Anlass ferner für Ehrungen und Beförderungen: Michael Hinzen wurde Oberbrandmeister und erhielt die silberne Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes, Dominic Terheiden wurde Unterbrandmeister und Michael Kluth wurde intern für 25 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet.

 

 
Publikation Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH
Lokalausgabe Rheinische Post Erkelenz
Erscheinungstag Mittwoch, den 28. Januar 2015
Seite 15